Tracking Auf Reisen. Drei Schöne Lösungen.

Für das Tracking auf Reisen gibt es ein paar wirklich schöne Lösungen: kostenfreie und kostenpflichtige. Wir stellen Dir hier drei vor.

Unsere aktuelle Route im Garmin Live-Tracker.

Wir nutzen den Garmin inReach Mini GPS Satelliten-Kommunikator, ursprünglich als Notfallsystem gedacht war, im Nebeneffekt aber eine schöne Trackingfunktion bietet. Als Notfallsystem funktioniert er über GPS auch dort, wo das Smartphone keinen Empfang mehr hat. Mit einem entsprechenden Such- und Bergevertrag würde uns im Notfall ein Rettungsteam suchen und uns helfen. In abgelegenen Gebieten wie Tadschikistan, Kirgistan oder der Mongolei war das für uns (und unsere Familien und Freunde daheim) ein beruhigender Gedanke.

Das Gerätplus die SOS-Features sind aber nicht billig. Innerhalb von Europa muss es vielleicht nicht sein, aber in abgelegeneren Gebieten der Welt macht es für uns Sinn. Nur fürs Tracking würden wir dieses Gerät nicht anschaffen.

Die Navigations-App Calimoto

Eine andere gute Trackingfunktion bietet unsere Navigation-App Calimoto. Seit wir wieder in Europa sind, nutzen wir kein dezidiertes Navi mehr, sondern die App auf dem Smartphone. Wir zahlen den vollen Preis (ca. 40 Euro / Jahr) und haben damit Zugriff auf das Kartenmaterial aller Länder).

Calimoto findet immer die schönsten Strecken und vermeidet Städte. Sie wirbt mit „no more straight roads“ und genau das liefert sie auch. Die App kann das, was wir als Motorradfahrer bei den physischen Geräten immer vermisst haben. Folgende 4 Modi werden angeboten:

  1. Autobahn
  2. Schnellste Strecke ohne Autobahn
  3. Normal kurvig
  4. Kleinste Straßen

Die Bedienbarkeit ist intuitiv: entweder Rundtour um den Standort, oder Ziel eingeben und los. Es lassen sich auch weitere Wegpunkte definieren. Das ist besonders praktisch, wenn man zum Beispiel in eine Stadt möchte, eine schöne kleine Route sucht, ab Wegpunkt X aber auf den Autobahnmodus schalten will, um nicht an jeder Vorstadtampel halten zu müssen.

Insgesamt gefällt uns an Calimoto, dass wir keine Strecke mehr aufwendig vorplanen müssen: Einfach Ziel eingeben und alles weitere ist Kür.

Die Tracking-App Polarsteps

Komplett kostenfrei trackt die App Polarsteps mit. Man entscheidet sich zwischen GPS (kostet Batterie) und Smartphone-Tracking, das nicht immer ganz genau ist. Bei mir (Daniela) sind oft gerade Linien zwischen zwei erkannten Orten, während Wolfgang mit Polarsteps gute Erfahrungen gemacht hat. Man kann Fotos an den Orten hinterlegen und nach der Reise sogar ein Fotobuch bestellen. Schöne Idee und viele, besonders low-budget-Reisende nutzen die App mit guten Erfahrungen.

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